Jetzt macht auch Kim Kardashian gegen Kinderschreck Momo mobil

Kim Kardashian zählt zweifelsohne zu den polarisierendsten Medienpersönlichkeiten unserer Zeit. Nun nutzt der Reality-TV-Star seine Bekanntheit, um die Videoplattform YouTube dazu zu bringen, gegen ein gefährliches Internetphänomen, das sich zunächst über WhatsApp verbreitete und nun auch auf YouTube immer häufiger in Erscheinung tritt, aktiv zu werden. Die Rede ist von der Momo-Challenge, die in letzter Konsequenz zum Selbstmord des Betrachters führen soll. Als besonders gefährdet gelten Kinder. So versteckt sich die verzerrte Fratze Momos in jüngster Zeit vermehrt in Videos für Kinder. Nun will die dreifache Mutter Kim Kardashian mit ihrer Fanbase im Rücken YouTube dazu bringen, gegen die Momo-Challenge aktiv zu werden. Nachdem YouTubeanfänglich Ahnungslosigkeit beteuerte, will die Videoplattform nun etwas gegen die Videos unternehmen, nicht nur indem sie entsprechende Videos unterbindet, sondern auch indem sie hilft, die Person hinter Momo, dingfest zu machen. Hier erfährst Du alles, was Du über Kims Vorgehen gegen die Momo-Challenge wissen musst.

Wer ist Kim Kardashian?

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Kim Kardashian ist eine Tochter von O. J. Simpsons Anwalt Robert Kardashian und dessen damaliger Frau Kris Jenner (ehemals Kardashian), die wiederum mit der transsexuellen Sportlerin Caitlyn Jenner verheiratet war. Wie der gesamte Kardashian-Jenner-Clan ist Kim ein populärer Reality-TV-Star.

Was verbirgt sich hinter Momo?

Zunächst war Momo der Name eines geheimnisvollen WhatsApp-Nutzers, der andere Nutzer erst dazu aufforderte, ihn zu kontaktieren und sie dann mit persönlichen Botschaften und Schockfotos bedrohte und zur Ausführung von gefährlichen Aufgaben nötigte. In jüngster Zeit trat Momo auch auf YouTube in Videos in Erscheinung.

Momos Erscheinungsbild

Dargestellt wird Momo als das Bild einer Skulptur, die ein Mädchen mit strähnigen schwarzen Haaren, hervorquellenden, schwarzen Augen, verzerrtem, breiten Grinsen und Vogelbeinen zeigt. Das Original der Statue steht in der Vanilla Gallery in Tokyo, Japan.

Momo-Challenge soll in Selbstmord treiben

In ihrer finalen Konsequenz soll die Momo-Challenge die Opfer in den Suizid treiben. So fordert die Fratze Todesdrohungen aussprechend etwa dazu auf, den Herd anzuschalten, während alle anderen Mitbewohner schlafen. In Frankreich, Argentinien und Belgien soll es je einen Fall von auf Momo zurückführbaren Selbstmord gegeben haben.

Wo tritt Momo in Erscheinung?

Ursprünglich war das Internetphänomen auf WhatsApp begrenzt. Mittlerweile erscheint Momo vermehrt in YouTube-Videos, und zwar besonders in solchen, die sich an eine jüngere Zielgruppe wenden. Auch in Videos zu Video- und Computerspielen wie Minecraft oder Fortnite taucht Momo in jüngerer Zeit auf.

Warum sind primär Kinder gefährdet?

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Zum einen sind Kinder und Jugendliche natürlich weit leichter beeinflussbar als Erwachsene und auch mehr im Netz unterwegs. Zudem sind sie die Zielgruppe der Videos, in denen Momo auftaucht - so etwa Folgen der Zeichentrickserie Peppa Wutz oder eben Let's Plays populärer Games.

Warum wird ausgerechnet Kim aktiv?

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Kim Kardashian ist selbst Mutter von drei Kindern und engagiert sich auch sonst öffentlich für Benachteiligte - etwa Drogensüchtige. Als dreifache Mutter ist Kim Kardashian also theoretisch selbst betroffen und deshalb in Sorge um das Wohl ihrer eigenen, aber auch fremder Kinder.

Was macht Kim gegen Momo?

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Zunächst teilte Kim Kardashian auf Instagram zwei Fälle von Müttern, die vor der Momo-Challenge warnten, mit ihren knapp 130 Millionen Followern. Die große mediale Öffentlichkeit, die so erzeugt wurde, nötigte YouTube zum Handeln.

Wie hat YouTube reagiert?

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Zunächst verwies YouTube noch auf seine Richtlinien und darauf, dass entsprechende Videos, für deren Existenz bislang jedoch keine Beweise vorlägen, wegen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen der Plattform gelöscht würden. Als der Druck durch Kardashian wuchs, lenkte YouTube ein: „Danke, Kim. Wir nehmen die Berichte sehr ernst. Wir arbeiten dran."

Wie nun gegen Momo vorgegangen wird

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YouTube richtete auf den Druck der von Kardashian generierten Öffentlichkeit hin, eine Anlaufstelle für Eltern und Kinder ein, wo diese sich melden können, wenn sie in Kontakt mit Momo-Videos kommen. So will das Videoportal auch dabei helfen, die Urheber der Momo-Challenge ausfindig zu machen.

Nun bis Du gefragt: Teile den Artikel mit anderen, um auch sie vor Momo zu warnen und sie darüber zu informieren, dass es für Betroffene seitens YouTube eine Anlaufstelle gibt.