Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen sehr


In dem einen Moment hören sie uns zu und scheinen unsere Erklärungen zu verstehen, im nächsten Moment sind sie zappelig, laut und treiben uns fast auf die Palme.

Kleine Kinder wechseln ihre Stimmung und ihr Verhalten im Minutentakt, und meist sind es die Eltern, die darunter leiden. Glücklicherweise gibt es einige Möglichkeiten, wie Du Dir den Alltag erleichterst und ganz gelassen bleiben kannst. Wir geben Dir einige Tipps, wie Du Dein Baby gut behütest und es vor den Gefahren des Alltags schützt.

Schlafplatz, Krippe und Co. können oft durch einfache Verbesserungen sicherer und komfortabler gestaltet werden. Beim Baden, Autofahren und Einkaufen helfen einfache Maßnahmen, die Sicherheit für das Kind zu verbessern. Doch im Grunde musst Du den gesamten Haushalt überprüfen und kindgerecht einrichten – andernfalls kann es nicht nur zu Stress und Ärger, sondern auch zu schweren Unfällen kommen. Wir geben zehn wichtige Tipps, wie Du die eigenen vier Wände sicherer gestaltet.

Gib Deinem Kind keine Kleinteile

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Gerade kleine Kinder neigen dazu, alles in den Mund zu nehmen. Stelle deshalb sicher, dass bei Euch Zuhause keine kleinen Teile herumliegen. Prüfe außerdem die Spielsachen des Kindes sowie Decken und Kissen auf ihr Gefahrenpotential. Tipp: Wenn ein Teil durch eine leere Toilettenpapier-Rolle passt, kann sich der Nachwuchs daran verschlucken.

Bleib bei Deinem Baby

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Ein Säugling benötigt stets Deine volle Aufmerksamkeit. Lass dein Baby nie aus den Augen und überwache es mit einem Baby-Monitor, wenn Du einmal nicht in seiner Nähe sein kannst. Wenn das Baby heranwächst, solltest Du den Haushalt auf scharfkantige Möbel, ungesicherte Steckdosen und andere potentielle Gefahrenstellen überprüfen und diese beheben.

Langsam an feste Nahrung heranführen

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Nach sechs Monaten darf Dein Kind das erste Mal feste Nahrung essen. In den ersten Tagen sollte der Kleine stets das gleiche Essen bekommen, damit Du Allergien und Unverträglichkeiten rasch erkennen kannst. Außerdem wichtig: Die Babykost vorsichtig erwärmen, am besten mit heißem Wasser, damit alle Stellen gleichmäßig stark erhitzt werden.

Wichtige Nummern auf Kurzwahl

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Kinderarzt, Notarzt, Krankenhaus: Speichere die wichtigsten Nummern auf den Kurzwahltasten ein, damit im Notfall keine Zeit verloren geht. Notiere Dir die Kontakte außerdem gut lesbar auf Notizzetteln, die Du an Kühlschranktür, Pinnwand und Co. befestigst. Wenn das Kind Anzeichen einer Erkrankung zeigt, sollte im Zweifelsfall immer der Rettungsdienst gerufen werden.

Kindersitz und Gurt doppelt prüfen

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Prüfe lieber zweimal nach, ob Dein Kind sicher im Kindersitz sitzt und angeschnallt ist. Der Gurt sollte spannen, darf jedoch auch nicht zu eng anliegen. Um die richtige Größe für den Kindersitz zu ermitteln, besuchst Du am besten ein Fachgeschäft oder informierst Dich bei einer Freundin, die schon Kinder hat.

Nur hochwertige Produkte kaufen

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Das Spielzeug für den Nachwuchs darf keine gesundheitsschädlichen Stoffe oder verschluckbare Kleinteile enthalten. Auch bei der Babynahrung ist Qualität wichtig, denn immer wieder gelangen Spülmittel, Metallteile und Co. in die Produkte. Deshalb: Beim Einkauf auf Qualität achten.

Lerne richtig stillen

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Bitte andere Mütter oder Deinen Mann, Dir beim Stillen des Kindes zu helfen. Auch das Baby muss erst noch lernen, wie es an der Brust richtig trinkt. Eine erfahrene Person kann Euch zu Beginn unterstützen, und Dir auch bei Problemen mit dem Stillen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Vermeide Schlafentzug

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Schlafe, wenn Dein Baby schläft, um Schlafentzug zu vermeiden. So bist Du im Alltag leistungsfähiger und Dir passieren keine Unachtsamkeiten, die Dein Kind gefährden könnten. Falls Du sehr übermüdet bist, solltest Du eine gute Freundin bitten, für einige Stunden auf den Kleinen aufzupassen, während Du Dich wieder einmal richtig ausschläfst.

Bade Dein Kind richtig

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Stelle sicher, dass das Badewasser nicht zu kalt oder zu heiß ist, wenn Du den Nachwuchs badest. Verwende außerdem keine reizenden Pflegeprodukte oder Spielzeuge, die der Kleine unter Umständen verschlucken könnte. Tipp: Halte immer Blickkontakt mit Deinem Kind. Dadurch fühlt es sich sicherer und baut schnell Vertrauen zu Dir auf.

Höre auf Dein Bauchgefühl

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Dein mütterlicher Instinkt lässt Dich normalerweise nicht im Stich. Wenn Du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, schaue, ob es Deinem Kind gut geht. Bei einem schlechten Bauchgefühl rufst Du am besten den ärztlichen Notdienst an oder bringst den Nachwuchs zum Kinderarzt. Schließlich ist Vorsicht immer besser als Nachsicht.