Eltern aufgepasst, hier könnt ihr was lernen: Warum französische Kinder keine Wutausbrüche haben


Kinder französischer Eltern sind oft sehr gelassen und besonnen.

Nichts kann sie aus der Ruhe bringen oder lässt sie zweifeln. Dies liegt aber auch an den Kindern selbst. Während wir oftmals mit kleineren Wutausbrüchen der Kleinsten zu kämpfen haben und uns fragen wie wir sie wieder beruhigen können, wirken die Franzosen entspannt.

Oftmals stellen sich Eltern die Frage, was französischen Eltern in Erziehungsfragen anders machen als wir. Franzosen sind von Natur aus ein sehr höfliches Volk mit ausgezeichneten Umgangsformen, welche auch über die Landesgrenzen bekannt sind und sehr geschätzt werden. Das denken wir zumindest. Natürlich wird diese Entwicklung geprägt durch die Kindheit und die Kindererziehung der Eltern.

Wen wundert es hier also, wenn man bereits im frühen Alter beginnt, die Kinder auf einen freundlichen Umgangston und Manieren hinzuweisen. Im folgenden findet Ihr Anregungen, wie man die Kindererziehung nach Vorbild unserer Nachbarn gestaltet, ohne zu streng zu den Kleinen zu sein.

Im Bett der Eltern ist kein Platz

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Kinder französischer Eltern schlafen allein im Bett. Während wir immer nach unserem Nachwuchs schauen müssen, ob alles in Ordnung ist, klappt dies bei Franzosen auch ohne den permanenten Zwang, seine Kinder immer an der Seite zu haben. Sollte das Kind schreien, kann die Mutter natürlich jederzeit nach dem Kind sehen, aber durchaus auch für einen Moment abwarten, ob es sich hier vielleicht nur um eine kurze Unruhe handelt.

Freiheit

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Die Eltern der Kinder unseres Nachbarlandes lassen ihren Kindern so viel Freiraum wie möglich oder aber auch nötig. Hier geht es nicht darum, dass die Eltern sich nicht für ihren Nachwuchs interessieren. Vielmehr geht es um die Freiheit sich entfalten zu können. Sanktionen hingegen gibt es hier nur, wenn die Kinder wirklich etwas angestellt haben.

Oma und Opa sind kein Eltern-Ersatz

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Natürlich treffen sich auch in unserem Nachbarland die Großeltern mit ihren Kindern und Enkeln. Im Gegenzug zu Deutschland allerdings, wird hier nicht auf die Erziehung eingewirkt. Mit Oma und Opa wird gespielt und gekuschelt. Die Erziehung und Förderung liegt hingegen bei den Eltern allein.

Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt

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Hierzulande wird Kindern oft ein Sonderstatus vermittelt. Gerade in Restaurants gibt es zu 99 Prozent eine Kinderkarten, wo Kinder aus den klassischen Gerichten (Schnitzel mit Pommes oder Fischstäbchen) wählen können. Damit werden allerdings nicht die Geschmacksnerven gefördert. Natürlich werden auch französische Kinder nicht zum Essen gezwungen, vielmehr wird gefordert, dass das Essen zumindest versucht wird.

Gute Manieren sind wichtig

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In Deutschland werden die Manieren oft vergessen, oder aber mit dem Status Kind abgegolten. Dabei ist es enorm wichtig, dass Kinder Anstand und Manieren lernen. Gerade das Bedanken und höflich Fragen sind essenzielle Grundlagen im weiteren Leben. Die Kinder sollten sich früh daran gewöhnen. Auch in einer offenen Welt, sollte man die Grundregeln des Zusammenlebens beachten.

Förderung ist Elternsache

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Während in Deutschland die Förderung von rechnen, lesen und schreiben bereits im Kindergarten mit der Vorschule beginnt, sind hier die Franzosen entspannter. Auch wenn ein Kind noch nicht mit 5 Lesen oder Schreiben kann, so gibt es doch jede Menge zu entdecken. Diese Entdeckungstouren sind bis zur Einschulung den Franzosen wichtiger als die starre Wissensvermittlung.

Sonntag ist Familientag

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Auch die Franzosen sind an vielen Tagen gestresst und es ist schwer, Arbeit und Familie miteinander zu vereinbaren. Sonntag ist bei den meisten Familien daher heilig. Hier werden zusammen Ausflüge oder spontane Aktivitäten wie Wanderungen unternommen, um den Familienzusammenhalt zu stärken.

Taschengeld fördert das Verantwortungsbewusstsein

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Jeder hat schon einmal ein Kind im Supermarkt erlebt, welches schreiend auf dem Boden lag. Auch hier sind französische Kinder normalerweise ruhiger. Taschengeld spielt dabei eine große Rolle. Dies wird in der Regel ab 7 Jahren ausgezahlt. Es ist den Kindern selbst überlassen, ob sie das Geld sparen oder für Süßigkeiten ausgeben.

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