Das Baby-Handbuch: So klappt es mit dem Neugeborenen


Herzlichen Glückwunsch zum neuen Baby. Gut gemacht. Bevor es richtig losgeht, solltest Du Dir einen Namen für das Baby ausdenken. Um genau zu sein, solltest Du ihn bereits vor der Geburt kennen. Sonst könnte es nämlich schwierig werden. Zum einen verlieren Familie und Freunde das Interesse, wenn sie das kleine Wesen nicht benennen können und zum anderen hast Du dann schon deine erste Aufgabe als Elternteil vermasselt. Du wirst noch sehr viele Aufgaben bekommen, die sich mit dem neuen Baby einstellen. Also fang nicht schon am Anfang an etwas zu vermasseln.

Das wird Dir noch oft genug passieren. Damit Du aber über die erste Zeit kommst gibt es hier ein paar wichtige Dinge, die Du wissen solltest. Wenn Du sie beachtest und Dich daran hälst, dann hast Du den Großteil schon geschafft. Du wirst über die ersten Monaten und Jahre kommen und kannst stolz darauf sein, was aus solch einem kleinen Wicht alles werden kann. Aber denke nicht, dass es einfach wird. Das kannst Du gleich von vornherein vergessen. Aber fangen wir an:

Die ersten drei Monate 

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Die ersten drei Monate bestehen aus insgesamt fünf einfachen Schritten. Du musst das Baby füttern und die Windeln wechseln. Du musst es schlafen lassen. Manchmal musst Du das Baby fest einwickeln und an Dich drücken. Das kennt es aus dem Mutterleib. Der fünfte Schritt ist, dass Du das alles immer wiederholen musst.

Das Baby verstehen 

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Es wird Dir leider nichts anderes übrig bleiben als Dinge zu versuchen und zu schauen, ob es klappt. Leider kann sich Dein Baby nicht gut äußern. Du musst schauen, wieso es schreit. In der Regel hat es Hunger, die Windel ist voll, es ist müde oder es hat Schmerzen. Das kann in Form von Koliken durchaus auftreten.

Das Baby füttern 

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Dein Baby hat bereits ein Verdauungssystem. Das funktioniert nur leider noch nicht so gut wie bei einem Erwachsenen. Stell Dich also darauf ein, dass Dein Baby pupst, der Magen grummelt oder es sich übergibt. Das ist normal. Du solltest immer ein Spucktuch dabei haben, so dass es sich darauf übergeben kann nach dem Füttern.

Die Windel wechseln 

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Du wirst staunen, was Dein Baby alles kann. Es kann sein eigenes Körpergewicht in seine Windeln pressen. Das alles in der Farbe von Erdnussbutter. Am Anfang riecht die Windel noch nicht. Je mehr unterschiedliche Nahrung das Baby isst, desto eher fängt sie an zu stinken. Um den Geruchstest kommst Du nicht herum.

Das Baby baden 

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Alle paar Tage wird Dein Baby so schmutzig sein, dass Du es baden möchtest. Essen, Ausdünstungen und Ausscheidungen jeglicher Art machen das nötig. Du musst Dir nur eins merken: Sobald Dein Baby in der Badewanne ist, verwandelt es sich in einen glitschigen Oktopus ohne Muskeln. Du musst es unter allen Umständen sehr gut festhalten.

Das Baby schlafen legen 

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Die Augen eines Babys schließen sich nicht von allein, wenn sie müde sind. Es gibt viel zu viel spannende Dinge zu entdecken. Du musst also dafür sorgen, dass es rund um das Baby möglichst langweilig ist. Das wird Dir aber auch nicht gelingen. Darum schaukelst Du es am besten langsam in Schlaf.

Zufällige Kacka-Vorfälle 

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Du kannst davon ausgehen, dass Dein Baby in den ungünstigsten Situationen so stark in die Windel macht, dass sie ausläuft. Das passiert in der Regel dann, wenn möglichst viele fremde Menschen um Dich herum stehen und Du keine Chance hast, das Baby zu wickeln. Stell Dich darauf ein. Es wird sich nicht ändern lassen.

Mit dem Baby spielen 

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Du kannst davon ausgehen, dass Du entweder die interessanteste Person aller Zeiten bist oder komplett durchsichtig. Wenn Du Glück hast, dann starrt das Baby Dich an und zeigt Mimik. In 90 Prozent der Fälle wird es Dich aber komplett ignorieren. Gewöhne Dich daran. Wenn Du die Mama bist, dann sieht das jedoch anders aus.

Freunde, Verwandte und das Baby 

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Du wirst nie hören, dass Dein Baby irgendwie komisch aussieht. Es wird immer das niedlichste Baby der Welt sein. Erst wenn Du ein paar Jahre später die Babyfotos ansiehst, dann wirst Du Dich selbst fragen, wieso das kleine Ding so häßlich war. Aber keine Sorge. Mutter Natur hat dafür gesorgt, dass Du das nicht in den ersten paar Jahren denkst.

Ein Geschwisterchen für das Baby 

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Du wirst wohl in den ersten Monaten nicht daran denken, dass das Baby noch einen Bruder oder eine Schwester braucht. Wenn es dann soweit ist, gehe davon aus, dass sich die Arbeit nicht verdoppelt. Sie potenziert sich. Du wirst gefühlt fünfmal soviel Arbeit mit zwei kleinen Kindern haben. Hoffen wir, dass es sich am Ende auszahlt.

Wenn Du künftigen Eltern auch Tipps mit auf den Weg geben möchtest, wie sie das beste aus ihrem Baby machen, dann teile diesen Beitrag.