Auch ein Experte warnt alle Eltern vor der Wiederkehr Momos

Momo hat noch nicht genug. Laut Medienberichten bekommen wir es nun mit der beängstigenden Erscheinung auch auf YouTube zu tun. Du erinnerst dich vielleicht: Voriges Jahr trieb sie ihr Unwesen auf WhatsApp. Hier verängstigte und verunsicherte Momo hauptsächlich jüngere Kinder und Jugendliche. Die Nachricht, die von ihr in Umlauf gebracht wurde, sollte dazu führen, sie weitreichend publik zu machen. Um eine möglichst große Welle zu schlagen und WhatsApp-Nutzer dazu zu bringen die Nachricht weiterzuleiten, wurde auf verstörende Inhalte gesetzt. Sowohl mit Verstümmelungen als auch mit dem Tode wurde gedroht, würde die Nachricht nicht verbreitet. Wäre das nicht schon genug, scheint es nun mit der Horrorpuppe in die nächste Runde zu gehen. Jetzt nicht mehr per Nachrichtendienst, sondern visuell und das ohne jegliche Vorwarnung. Das Schlimme dabei ist, dass nun auch die Kleinsten ungeschützt in die Falle tappen können. Erfahre, was es damit auf sich hat und was du tun kannst, um mit diesem schlechten Scherz umzugehen.

Die Geschichte wiederholt sich

Neusten Medienberichten zufolge geht die Geschichte um Momo nun in eine neue Runde.
Eine weitere Interpretation des schlechten Scherzes soll sich auf der Plattform YouTube ereignet haben. Aus vielen Teilen Europas wurde berichtet, dass Momo in bestimmten Videos gesichtet wurde.

Harmlose Kinderserien im Visier

Laut den Berichten soll Momo in der bekannten und für kleine Kinder empfohlenen Serie Peppa Wutz gesichtet worden sein. Auch Fortnite wäre betroffen. Nach anfänglichem normalen Verlauf käme es plötzlich zu extremen Gewaltszenen. Dieses unerwartete Auftauchen erwischt den Zuschauer eiskalt.

Experten von Kaspersky warnen

Die Sache scheint ein neues Ausmaß anzunehmen und gerade kleine Kinder werden durch die Inhalte der Videos absolut überfordert. Der Sicherheitsspezialist Kaspersky warnte nun vor der Rückkehr. Er ginge von keiner Cyberbedrohung aus, sondern mache sich eher Sorgen wegen der verstörenden Botschaften.

Kettenbriefe verändern sich

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Schon früher wurden sogenannte Kettenbriefe in Umlauf gebracht. Die Idee mit der Angst zu spielen, ist schon lange bekannt. Damals waren es noch 7 Jahre Pech, wenn der Brief nicht an 5 Freunde weitergegeben wurde. Heute wird mit dem Ableben gedroht.

Schulen geben Warnungen heraus

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Nachdem eine besorgte Mutter aus England auf die Äußerungen ihres Kindes reagierte und auf Facebook kommunizierte, schlug die Meldung eine Welle, welche dazu führte, dass Schulen in Großbritannien nun die Eltern anhalten, ihre Kinder nicht alleine auf YouTube surfen zu lassen.

Folgen können weitreichend sein

Gerade bei Kindern können die verstörenden Szenen zu schweren Traumata führen. Die dargestellten Informationen dringen ungefiltert in die unerfahrenen und unvorbereiteten Köpfe ein. Ein schlechter Scherz, deren Konsequenzen nicht absehbar sind.

Alles nur ein Fake?

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Bisher konnten keine Beweise und Videos auf YouTube gefunden werden, welche die Szenarien enthalten. Folglich wird an der Echtheit der News auch gezweifelt. Die britische Zentrale für Internet-Sicherheit spricht von Falschmeldungen und auch bekannte Zeitschriften gehen von Fake-News aus.

Vorsichtsmaßnahmen können schützen

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Egal, ob echt oder nicht, ein paar Sicherheitsvorkehrungen können in der heutigen Zeit bestimmt nicht schaden, um gefahrlos im Internet zu surfen. Ein generelles Hinterfragen deines Surfverhaltens und das der Kinder ist bestimmt auch ab und zu angebracht.

Was kannst du tun?

Wenn du selbst von Momo heimgesucht werden solltest und sie in einem Video zu Gesicht bekommst, solltest du es sofort melden. Nur so kann der Anbieter gleich reagieren und gegebenenfalls Nachforschungen anstellen. Gleichzeitig schützt du andere vor unschönen Erfahrungen.

Wie kannst du Betroffenen helfen?

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Hast du in deinem Familien- und Bekanntenkreis jemanden, der mit Momo konfrontiert wurde, ist es sehr wichtig mit der Person über Erlebtes zu sprechen und gerade Kindern zu verstehen zu geben, dass Momos Äußerungen auf keinen Fall der Wahrheit entsprechen.

Eines ist sicher, je mehr Menschen über Momo informiert werden, umso weniger hat sie die Chance, dass ihre Ambitionen Früchte tragen. Deshalb schicke diesen Link an alle Freunde die Kinder haben.