Ärzte warnen: Kindernahrung für die Mikrowelle nicht in Plastikbehältern erwärmen, Spülmaschine möglichst vermeiden


Wir alle wollen nur das Beste für unsere Kinder! Und das ist offen gesagt gar nicht immer so einfach, denn in der heutigen Zeit gibt es viel zu viele Ratschläge bezüglich dieser Thematik. Die einen sagen so, die anderen wieder so. Was soll man denn nun genau glauben? Die meisten Thesen sind doch im Schnitt ohnehin nach spätestens 5 Jahren wieder umgeworfen und widerlegt. Zu viele Menschen, zu viele Meinungen, das ist ohnehin ganz klar, brauch man gar nicht weiter darüber diskutieren.

Doch wie genau spielen die Chemikalien eine Rolle was die Kindernahrung und deren Verarbeitung angeht? Mikrowellen sind gesundheitsschädlich für die Lebensmittel aufgrund ihrer Strahlung. Diese These existiert bereits seit Langem. Doch nun wurde auch einmal ausführlicher betrachtet, dass das Plastik, in welchen die Kindernahrung darin regelmäßig erwärmt wird, zu weiteren fatalen gesundheitlichen Konsequenzen führen kann. Ebenso durch die Verwendung innerhalb der Spülmaschine. Materialien können gefährliche Stoffe abgeben. Gehen wir den Recherchen aus den USA doch mal genauer auf den Grund...

Amerikanische Ärzte warnen 

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Die American Academy of Pediatrics warnt aktuell vor dem Gebrauch der Mikrowelle und dem spülen von Plastikbehältern und Flaschen, um Verunreinigungen in Kindernahrung zu begrenzen. Jene fordern nun strengere Vorschriften für die Lebensmittelsicherheit in den USA und rät den Familien zur Vermeidung von Mikrowellen und dem Abwasch von Kunststoffbehältern, welche schädliche Chemikalien enthalten.

Bericht gibt ausführlichen Aufschluss 

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In einem Bericht, welcher letzte Woche im Internet veröffentlicht wurde, zitierten Kinderärzte stetig wachsende Beweise gegen Chemikalien in Lebensmittelfarbstoffen, Konservierungsmitteln und Verpackungsmaterialien für Lebensmittel. Noch immer sind diese Gefahren vollkommen unterschätzt, Kinder sind am Ende die Leidtragenden. Es wäre fatal, jene den möglichen, gefährlichen Folgeschäden auszusetzen.

Leonardo Trasande: Gesundheit geht vor! 

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"Jener Bericht beschreibt nicht nur sichere und wesentliche Schritte, welche die Pflegegemeinschaft für Gesundheit den Eltern und Familien mitteilen kann, sondern auch einige weitere Schritte, welche die FDA gleich mit übernehmen kann. Und nebenbei ganz offen gesagt, können Hersteller die Expositionen von größter Sorge begrenzen", so Leonardo Trasande, Hauptautor der Grundsatzerklärung und AAP Council on Environmental Health Mitglied.

Erhitztes Plastik bringt Gefahr 

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Ein Punkt, welcher besonders die Aufmerksamkeit der Eltern erregt hat: Das Erhitzen von Plastik (einschließlich Flaschen) in der Mikrowelle. Oder die Anwendung in einem Geschirrspüler erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass gefährliche Chemikalien austreten können. So fuhr die AAP fort. Ganz besonders spezielle Kunststoffe, stellen ein extrem erhöhtes Risiko für gesundheitliche Spätfolgen dar.

Gefährliche Kunststoffe im Überblick 

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Kunststoffe mit Recycling-Codes 3 für Phthalate, 6 für Styrol und 7 für Bisphenole sollten vermieden werden, heißt es im Bericht. Glasbehälter oder Verpackungen aus Edelstahl sind am besten zu empfehlen. Die Auswahl von Vollwertkost gegenüber verarbeiteten Lebensmitteln reduziert zudem das Kontaminationsrisiko. Ganz genau wie das Händewaschen und die Produktion während der Zubereitung.

Früher so, heute so 

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Einige der mehr als 10.000 Zusatzstoffe, welche in den 1950er Jahren als "allgemein anerkannt und unbedenklich" eingestuft wurden, sowie indirekte Zusatzstoffe wie Leim, Farbstoffe und Kunststoff in Verpackungen können massive Gefahren und Folgeschäden auslösen. Da wären wir wieder beim Thema, dass sich die gesundheitlichen Standpunkte inständig verändern.

Potentielle Folgeschäden: 

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Es kann zu Rückständen bezüglich der Gehirnentwicklung kommen. Außerdem können massive Fettleibigkeit oder Autismus begünstigt werden. Unter Umständen kann sich auch eine Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung entwickeln. Muskelmasse und Knochenstärke können begrenzt und nicht gesund ausgeprägt werden.
Darum achtet beim Füttern eurer Kinder auf diese 5 potenziell gefährlichen Lebensmittelchemikalien!

Meinung von Pressesprecherin Megan McSeveney 

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Die US-amerikanische Bundesbehörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimitteln (FDA) überprüfte die Resultate des Papiers, sagte Pressesprecherin Megan McSeveney gegenüber der USA TODAY. Sie betonte weiterhin, dass es "vernünftige wissenschaftliche Gewissheit" gibt und dass "allgemein als sicher anerkannte" Zusatzstoffe bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht schädlich seien. Und anderweitig?

Wird es wirklich ernst? 

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Wenn neue Informationen darauf hinweisen sollten, dass Substanzen nachweislich schädlich für den menschlichen Organismus sind, hat die FDA sogar die Befugnis, frühere Richtlinien zu ändern, widerlegen oder vorzuschreiben, dass die Verwendung eines Stoffes reduziert oder verboten ist. Diesbezüglich sind wohl noch einige genauere Prüfungen in naher Zukunft angedacht.

Warnung vor diesen spezifischen Substanzen! 

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Die wichtigsten Additive sind unter anderem: Bisphenole, Phthalate, Perfluoralkylchemikalien, Perchlorat, Nitrate/Nitrite und künstliche Lebensmittelfarbstoffe. Auf jene Substanzen sollte soweit wie möglich verzichtet werden, um potentiellen gesundheitlichen Folgen langfristig entgegenzuwirken. "Selbst minimale Störungen in Schlüsselmomenten während der Entwicklungsphase können lebenslange Folgen haben", ergänzte Transande.

Wirst du jene Erkenntnisse künftig im Sinne deines Kindes berücksichtigen?