13 Fehler bei der Kindererziehung


Alle Eltern wissen, dass es unglaublich schwer ist Kinder zu erziehen. Es geht nicht darum sie nach eigenen Vorstellungen zu formen, sondern sie groß zu ziehen. Das gehört wohl zu den anstrengendsten Aufgaben im Leben von Müttern und Vätern. Kinder schreiben, weinen und machen nicht das, was die Eltern wollen. Schlaflose Nächte, völlig unnötige Wutausbrüche und vieles mehr machen die Kindererziehung schwer. Viele Eltern denken, dass heutzutage Kinder kaum noch zu bändigen sind.

Doch all das ist falsch. Es gibt jede Menge Fehler, die allein auf die Eltern zurück zu führen sind. Werden sie nicht gemacht oder zumindest eingedämmt, dann ist die Kindererziehung an vielen Stellen wesentlich leichter. Leider ist die einfache Antwort auf gute Kindererziehung tatsächlich, dass Du geduldig sein musst. Das hast Du sicher schon oft gehört. Es bewahrheitet sich jedoch immer wieder aufs Neue. Mit den folgenden Tipps kannst Du Dir selbst und Deinen Kindern helfen.

Zu viele Strafen 

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Keinesfalls darfst Du es mit Strafen übertreiben. Du musst natürlich Regeln bestimmen und den Kindern klar machen, dass sie sich daran halten müssen. Wenn sie es nicht tun, gibt es Konsequenzen. Die Frage, die Du Dir stellen musst ist, ob es nicht ein paar Regeln zu viel gibt. Es muss nicht alles immer bestraft werden.

Keine langen Reden schwingen 

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Es bringt nichts Deinem Kind lang und breit zu erklären, wieso dies und jenes falsch war. Die Konzentrationsspanne von Kindern ist kurz. Beim Spielen ist sie länger. Sag den kleinen also kurz und knapp, wo das Problem lag. Fertig.

Öffentliche Schelte 

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Es kommt oft vor, dass Kinder mitten in der Öffentlichkeit eine Szene machen. Du solltest das von Deiner Seite aus tunlichst vermeiden. Auch Kinder haben ein gewisses Gefühl für Peinlichkeit, ob Du es glaubst oder nicht. Auch Ihnen sind derlei Situationen im Nachhinein unangenehm. Sie können es jedoch nicht so kontrollieren wie Du. Also reiß Dich selbst zusammen.

Eigene Widersprüche 

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Kinder sehen zu ihren Eltern auf und vertrauen ihnen. Was sie sagen, hat Hand und Fuß. Wenn Du Dich selbst in Widersprüche verwickelst, dann wird Dein Kind früher oder später kein Vertrauen mehr zu Dir haben. Dein Wort zählt. Versuche also immer das zu machen, was Du sagst.

Die Regeln nicht deutlich machen 

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Du fragst Dich vielleicht immer wieder, wieso Du bestimmte Dinge ständig wiederholst. Das liegt eventuell daran, dass Du selbst nicht in der Lage bist Deinem Kind verständlich zu erklären, warum eine Regel aufgestellt wird. Gib Dir Mühe und erkläre jede Regel in kindlichen Worten.

Erpressung oder Aufgabe 

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Dein Kind will mal wieder unbedingt etwas von Dir haben. Dafür schreit und weint es. Nun hast Du die Option es zu erpressen und zu sagen, dass es das nur bekommt, wenn es aufhört zu schreien. Oder Du gibst gleich ganz auf und gibst es ihm. Beides ist falsch. Schlechtes Verhalten darf niemals zu irgendeiner Art der Belohnung führen.

Selbst laut werden 

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Es ist verlockend, doch es hilft nichts. Kinder können mitunter nicht auseinanderhalten, wann Du böse bist. Das heißt, dass Du zwar laut wirst und jedem klar ist, dass Du böse und verärgert bist. Deinem Kind muss das aber nicht klar sein. Insofern spar Dir die Kraft und bleib ruhig.

Grundbedürfnisse ignorieren 

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Du fragst Dich bestimmt manchmal, wieso Dein Kind jetzt wieder quengelt oder schreit. Nicht immer ist ein Grund für Dich erkennbar. Probier's mal mit einem Snack. Vielleicht hat Dein Kind einfach nur Hunger und weiß nicht, wie es sich ausdrücken soll. Vielleicht ist es aber auch müde.

Zu sensibel sein 

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Kinder fallen hin. Kinder tun sich weh. Wenn Du jedesmal, wenn das passiert, Dein Kind in den Arm nimmst, kuschelst und eine Szene daraus machst, dann wird Dein Kind in Zukunft nicht lernen mit solchen Rückschlägen umzugehen. Nicht jeder Sturz muss dramatisiert werden.

Falsche Vergleiche 

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Jedes Kind ist anders. Das eine kann etwas, was das andere nicht kann und umgekehrt. Es ist grundverkehrt, wenn Du anfängst Dein Kind mit anderen zu vergleichen. Dein Kind kann gar nichts dafür, dass gewisse Dinge so sind wie sie sind. Hör also auf Vergleich zu ziehen, die unfair sind.

 Ein Kumpel sein 

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Kumpels vergeben und lassen auch mal fünf gerade sein. Du solltest das nicht tun. Natürlich musst du vergeben. Du musst aber auch wissen, dass Du die Person bist, die Dein Kind erzieht. Du musst eine Mischung finden zwischen Freundschaft und harter Erziehung.

Das Gegenteil tun 

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Du willst nicht, dass Dein Kind ständig Süßigkeiten isst? Dann mach auch Du das nicht. Du musst das, was Du Deinem Kind erklärst auch selbst vorleben. Bedenke immer, dass Dein Sohn oder Deine Tochter zu Dir aufschaut. Erkennt Dein Kind Ungereimtheiten, weiß es nichts mit der Situation anzufangen.

Dein Kind nicht so akzeptieren, wie es ist 

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Du wirst Dein Kind nicht so formen können, wie Du das gern hättest. Bis zu einem gewissen Punkt kannst Du Einfluss nehmen, irgendwann wird es seinen eigenen Charakter entwickeln. Akzeptiere das.

Wenn Du auch Eltern kennst, die diese Regeln lesen sollten, dann teile den Artikel.